Stammbaum Hawlitschek,Havlicek,Wania,Vana,Czepa,Parfum Miniaturen, Solids

     

 

Chaja Rubinstein,

 

geboren am 25.12.1870 in Krakau, gestorben am 1.4.1965 in New York,

studierte mit 18 Jahren in Krakau Medizin, brach ihr Studium ab

und ging als Kindermädchen zu ihrem Onkel nach Queensland.

Von ihrer Mutter hatte sie mehrere Cremetiegel zur Pflege der Haut im fernen Australien mitbekommen,

die sie teilweise an begeisterte Farmersfrauen abgab, die Chaja´s weissen Teint bewunderten.

Daraus entwickelte sich Rubinstein´s Geschäftsidee, die Cremes selbst herzustellen.

1899 eröffnete sie mit grossem Erfolg ihren ersten Schönheitssalon in Melbourne.

1905 ging Rubinstein nach Paris,

um beim damals bekanntesten Hautarzt der damaligen Zeit ein Studium zu beginnen.

Den Salon in Australien führten zwei ihrer Schwestern weiter.

1907 heiratete sie den Journalisten Titus und bekam zwei Söhne.

1908 gründete sie in London ihren zweiten Schönheitssalon und 1912 folgte in Paris der dritte Salon.

1914 emigrierte die Familie jüdischen Glaubens in die USA, wo Rubinstein in 1915 ihren vierten Salon eröffnete.

 

Bis ins Jahr 1920 entwickelte sie ihre eigene Kosmetiklinie stets weiter, die sie dann "Helena Rubinstein" nannte.

 

Die äusserst geschäftstüchtige Rubinstein verkaufte 1928 etwa zwei Drittel ihres Konzerns für über 7 Millionen Dollar

an Lehman Brothers, und kaufte diese Anteile in 1929,

als Lehman Brothers in der Weltwirtschaftskrise bankrott ging, für 1,5 Millionen Dollar wieder zurück.

 

Etwa im Jahr 1937 begann ihr Konkurenzkampf mit Elisabeth Arden, die mit ähnlichen Ideen wie Rubinstein,

nur wenige Meter in New York von ihr entfernt, ebenfalls einen gigantischen Konzern gegründet hatte.

Dieser Konkurenzkampf dauerte zeitlebens fort; beide Frauen haben nie ein einziges Wort miteinander gewechselt.

 

1953 eröffnete sie in New York eine der grössten,

jemals von einer Frau gegründeten Fabriken zur Herstellung ihrer Produkte.

Weltweit folgten weitere Fabrikgründungen.

Alle Produktionsstätten waren straff und funktionell durchstrukturiert

und produzierten mit minimalstem Arbeiteraufwand.

Sie leitete ihr Unternehmen bis kurz vor ihrem Tod selbst

und hinterlies einen Teil ihres riesigen Vermögens der Gesundheitsfürsorge.

Denn zeitlebens hatte sie bedauert, dass sie nicht Medizin zu Ende studiert hatte

und es ihr nicht gelungen war, Kosmetik zur Medizin fortzuentwickeln.

 

Seit 1988 gehört der Konzern zu L´Oreal.

 

Rubinstein

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